19.07.2014

THV-Bereitschaft

Am vergangenen Samstag war unsere THV-Bereitschaftsgruppe auf den Autobahnen 3 und 73 unterwegs, um die VPI Erlangen im Reiseverkehr bei entsprechend hohem Verkehrsaufkommen zu unterstützen.

Nachdem die ersten zwei Stunden ruhig verliefen, wurden wir gegen 10:00 h zu unsrem ersten Einsatz gerufen. Zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Erlangen-West hatte sich ein Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Die Unfallstelle wurde von uns bis zum Ende der Unfallaufnahme durch die Polizei abgesichert. Da ein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden. Zu diesem Zweck sperrten wir kurzfristig die rechte Fahrspur.

Nach ca. einer Stunde war die Unfallstelle geräumt. Nur 20 Minuten später wurden wir zum nächsten Einsatz gerufen. Zwischen Höchstadt-Ost und Pommersfelden hatte sich ein weiterer Unfall ereignet. Da die Unfallstelle bereits abgesichert war, übernahmen wir für fast zwei Stunden die Stauabsicherung.

Der dritte Unfall an diesem Tag ließ nicht lange auf sich warten. Gegen 13:30 h „krachte“ es erneut zwischen Höchstadt-Ost und Erlangen-West. Da zwei der drei beteiligten Fahrzeuge nicht mehr rollfähig waren, konnten sie nicht von der linken Spur entfernt werden, was zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. Wir übernahmen vor Ort die Absicherung der Unfallstelle und stellten den Brandschutz sicher. Außerdem wurden von uns die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt, auslaufende Betriebsstoffe abgebunden sowie die Fahrbahn gereinigt. Nach fast zwei Stunden war die Unfallstelle geräumt und der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen.

Am späten Nachmittag wurden wir erneut auf die A 3 gerufen. Zwischen den Anschlussstellen Frauenaurach und Erlangen-West befanden sich Fahrradfahrer auf der Fahrbahn. Diese wurden von uns „eingefangen“ und der Polizei übergeben.

Doch damit war es an diesem Tag nicht genug. Um 17:43 h, kurz vor dem Ende unserer eigentlichen Bereitschaftszeit, erhielten wir die Meldung, dass zwischen Erlangen-West und Höchstadt-Ost ein Geisterfahrer unterwegs sein soll. Da wir bereits an der AS Erlangen-West waren, fuhren wir unverzüglich die Strecke ab. Kurz vor Erlangen-West (Fahrtrichtung Regensburg) stand tatsächlich ein Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung (in Richtung Würzburg) auf dem Pannenstreifen. Der Fahrer hatte in der Auffahrt gewendet um einem Pannen-PKW zu helfen. Die Gefahrenstelle wurde durch uns abgesichert. Damit der PKW wieder wenden konnte wurde die BAB durch die Polizei, mit unserer Unterstützung, kurzzeitig voll gesperrt. Gegen 19:00h konnte auch dieser Einsatz beendet werden und wir gingen nach über elf Stunden Bereitschaft ins Wochenende.


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